Hunger und Durst stillen – Leben schenken

Der Verein Tabitha Global Care Germany verhilft Kindern und Familien in Uganda, Sambia und im Kongo zu einer nachhaltigen Grundlage für ein besseres Leben.

Als Reinhard und Irmgard Berle aus dem nordhessischen Fritzlar im Dezember 2015 von ihrer Afrika-Reise zurückkehren, steht fest: so kann es nicht bleiben, den Menschen muss geholfen werden. Gesagt, getan: es war die Geburtsstunde des Vereins, der nach einer warmherzigen Frau aus der Apostelgeschichte 9 benannt wurde.

Ein Dorf im Dorf

Im Januar 2016 entsteht das erste Haus, dem viele weitere folgen sollten. Heute ist das Tabitha Village ein Dorf im Dorf Kawolokota, rund 70 Km von Ugandas Hauptstadt Kampala entfernt. Es ist ein sozialer und kultureller Mittelpunkt der Region geworden, wo Wohnraum für Bedürftige, ein Kindergarten und eine Vorschule für die Kinder und Seminare für Analphabeten oder HIV-Erkrankte angeboten werden. 

Durch den Bürgerkrieg im benachbarten Südsudan und dem damit einhergehenden Flüchtlingsstrom ist die Lage weiter angespannt.

Wasserprojekte

Neben Wohnraum ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ein dringendes Bedürfnis der Menschen vor Ort. Mittlerweile wurde der siebte Brunnen in Uganda eingeweiht, so dass bereits über 6.000 Menschen Zugang zu Wasser haben. Für das Tabitha Village wurde nach erfolglosen Bohrungen eine selbstentworfene Regenwasseraufbereitungsanlage in Hamdorf bei Bad Segeberg, wo Berle früher Gemeindepastor war, zusammengebaut und mit einem Container auf die Reise ins Dorf geschickt.

Individuelle Hilfe

Es sind besonders die Einzelschicksale, die einen vor Augen führen, wie wertvoll die Arbeit von Hilfsorganisationen wie Tabitha Global Care ist. Besonders junge Familien mit verlassenen Frauen geraten durch traditionelle Sippenausschlüsse in Not. So können Frauen, die von ihren Ehemännern verlassen wurden, nicht mehr zurück in ihre alte Gemeinschaft. Das hat zur Folge, dass die Frauen sich nicht selten mit Prostitution über Wasser halten und damit oft Opfer von HIV-Infektionen werden. Besonders die Kinder werden hierdurch in Mitleidenschaft gezogen, weshalb Tabitha ein Patenschaftsprogramm ins Leben gerufen hat.

Unterstützen, Mitmachen, Anpacken

Wir stehen in persönlichem Kontakt mit Reinhard Berle und möchten das Projekt ab sofort fördern und begleiten. Wer sich neben Spenden oder einer Patenschaft mit persönlichem Engagement beteiligen möchte, erreicht Iris und Hartmut Weidtmann in Hamdorf unter der Telefonnummer 04551/84690.

Weitere Informationen unter: https://www.tabithaglobalcare.com/

Spendenkonto

KSK Schwalm-Eder
IBAN:  DE74 5205 2154 0110 2153 65