„Warum hört man das sonst nie?“

9. November 2016  |   |  Allgemein

Gespannt verfolgten die Gäste den lebendigen Ausführungen der Schauspielerin Eva-Maria Admiral.

Rund 60 Besucher folgten der Einladung in Hamburgs einziges Zimmertheater. Man hätte eine Stecknadel fallen hören. In einem bewegenden und innerlich aufwühlenden Bühnenstück schilderte die Österreicherin Eva-Maria Admiral ihren „Überlebenslauf“.

Geprägt von einer vereinsamten und emotional vernachlässigten Kindheit schaffte sie den Sprung auf die großen deutschsprachigen Theaterbühnen. Doch der vielversprechende Glanz und Glamour des Showbusiness bröckelte bereits nach einigen Jahren. Zusammen mit ihrem Mann, dem Schauspieler Eric Wehrlin, beschloss sie dem Erfolgsdruck und dem kompetitiven Umfeld den Rücken zu kehren und sich dem zuzuwenden, was aus ihrer Sicht einzig Sinn macht – Menschen zu ermutigen und von dem zu erzählen, was sie innerlich stark macht.

Besonders erstaunt waren die Besucher von ihrem Lebenswandel, den sie ihrem Glaube an Gott zu verdanken hat:

(…) also ich bin ja überzeugter Darwinist, aber wie sie Gott darstellen ist schon interessant.

Aussage einer Besucherin

Die Botschaft, dass Menschen nicht das Produkt ihrer Vergangenheit sind, sondern unendlich geliebt kam an. Das zeigten auch die Publikumsfragen in der anschließenden Interviewrunde, moderiert von Katharina Brée. Das erst kürzlich wieder eröffnete Theater im Zimmer an der Alsterchaussee schuf dabei die ideale Atmosphäre: intim, vertraut, nahbar.

Eva-Maria Admiral, begleitet von der Jazzmusikerin Gundula Velba, konnte somit eine Quelle der Ermutigung schaffen und deutlich machen, dass Menschen trotz eines Zerbruchs Veränderungen erfahren, aus sich selbst hinauswachsen und letztlich sogar anderen Menschen ein Segen sein können. Ein Gedanke, der den ein oder anderen noch weiter beschäftigen wird. Weitere Eindrücke und Stimmen haben wir in einer Videozusammenfassung festgehalten.

Ich hab das Gefühl gehabt, bei Ihnen ist Evangelium wirklich ein frohe Botschaft – warum hört man das sonst nie?

Aussage einer Besucherin

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